Systemische Familienaufstellung

Systemische Familienaufstellung

Viele unserer Probleme haben ihre Ursache in unserer Herkunftsfamilie. Dieser Blick darauf ist uns aber oft verbaut. Dabei sind diese Familienverstrickungen eine Verschwörung gegen uns selbst: denn sie erzeugen unbewusste Schuldgefühle, die uns von unseren wahren Bedürfnissen abhalten.

Welche Position haben wir in unserer Herkunftsfamilie? Wie beeinflusst diese Stellung unser Leben heute? Welche unbewussten Konflikte tragen wir seit unserer Kindheit mit uns herum? Wie verhindern diese Konflikte ein glückliches Leben?

Durch die systemische Familienaufstellung können wir unsere familiären Verstrickungen aufdecken - und damit zu ganz neuen Erfahrungen finden. Wir erkennen plötzlich, warum wir uns ständig so und nicht anders verhalten. Wir fühlen die Fähigkeit, unser Verhalten grundlegend zu verbessern. Plötzlich erkennen wir, was wir bisher vielleicht nur diffus spürten. Und wir erkennen schlagartig, "wo es lang geht".

Für weitere Informationen siehe auch unter "Methoden".

 

Termin:   16.12. 2018, 10.00 - 18.00 Uhr

                 20.01. 2019, 10.00-18.00 Uhr

Ort: 10827  Berlin-Schöneberg, Herbertstr.5, Bei Fab e.V. (Familie, Arbeit und Beratung).

Kosten:  Für Frühanmelder 7 Tage  vor dem Termin,  80,00 €, die aufstellen wollen / 30,00 €, die dabei sein wollen . Danach 150,00 € und 50,00 € !

Systemische Familienaufstellung

Obwohl der Mensch von Geburt an frei ist und die Fähigkeiten mitbekommt, sich selbst zu verwirklichen, wie er es möchte, ist er Teil eines Familiensystems (Vater, Mutter, Kind, Geschwister, Großeltern) und damit eines Beziehungszusammenhanges, aus dem er sich nicht einfach ausklinken kann. Aus der Vogelperspektive betrachtet besteht das Familiensystem aus verschiedenen Bindungen untereinander. Dabei stellt jeder ein Glied dieses Bindungssystems dar, das seine eigene Position hat und damit das ganze System stabilisiert. Aber jedes Familienmitglied hat auch Anteil an bestimmten Problemen der anderen Familienmitglieder, ob es ihm bewusst ist oder nicht. Hat ein Familienmitglied die ihm zustehende  Aufmerksamkeit/Würdigung nicht erhalten, dann wirkt diese belastend auf das ganze Familiensystem. Nicht gewürdigte Familienmitglieder können zum Beispiel Menschen sein, die früh verstorben sind (durch Kindstod, Fehlgeburt, Abtreibung) und um die nicht getrauert wurde. Aber auch Mitglieder, die "nicht vorzeigbar waren", wie Behinderte, Süchtige, Kranke, psychisch Kranke oder das "schwarze Schaf" der Familie bekommen manchmal zu wenig Würdigung. Sie alle haben eine große Last in der Familie getragen und haben keine Wertschätzung dafür erhalten.

Alle schicksalhaften Ereignisse, die das Bindungssystem in der Familie betreffen, müssen im "richtigen Licht" gesehen werden, das heißt, die Schwere des Schicksals muss bewusst wahrgenommen werden und die Würdigung muss gefühlt werden.

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